CO₂-Check aus dem All

Satelliten finden CO2-Lecks

Ein Forschungsteam, bestehend aus Wissenschaftlern der Universität Bremen in Kooperation mit Kollegen des Alfred-Wegener-Instituts, hat eine Methode entwickelt, um den Treibhausgas-Ausstoß einzelner Industrieanlagen vom All aus zu überwachen. Bisher war es technisch schwierig, diese Emissionen klar von der natürlichen Konzentration in der Atmosphäre zu unterscheiden. Die neue Methode nutzt hochauflösende Satellitendaten. Durch sie lassen sich CO2- und Methan-Ausstöße von Stahlwerken, Kraftwerken oder Ölfeldern bis auf wenige Meter punktgenau erkennen.

Die Technik macht Abgasfahnen (Carbon Plumes) sichtbar und ermöglicht es, ihre Stärke exakt zu berechnen. Auf diese Weise können unkontrollierte Treibhausgas-Austritte, zum Beispiel Methanlecks auf Ölfeldern oder defekte Anlagen in Kraftwerken, schnell entdeckt und repariert werden. Außerdem bieten die Satellitenmessungen eine unabhängige Möglichkeit, die Einhaltung internationaler unterbringen und so leicht transportieren. Eingesetzt werden kann sie überall dort, wo sie gebraucht wird – auf Bohrinseln, in Kraftwerken oder abgelegenen Gebieten. Gefertigt wird direkt am Einsatzort, etwa wenn Ersatzteile benötigt werden. Dass das System auch in unvorhersehbaren Situationen funktioniert, zeigte sich bereits bei der kurzfristigen Produktion von medizinischen Adaptern für Beatmungsmasken.

Quelle

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E-Learning: Bildung für alle

Online-Lernen: Flexibel, zugänglich, zukunftsfähig

Die Corona-Pandemie hat die Art, wie gelernt wird, auf den Kopf gestellt. Eine aktuelle Studie der Universität Bremen hat sich genauer angesehen, wie Studierende an deutschen Hochschulen das Online-Lernen erlebt haben. Das Ergebnis: Die neuen Lernformen haben Potenzial und bietet viele Vorteile. Vor allem ist die Online-Lehre flexibel. Man kann lernen, wann und wo es am passt. Das trägt in schwierigen Zeiten und Situationen dazu bei, den Zugang zu Bildung zu erhalten und manchmal überhaupt erst zu ermöglichen – und das nicht nur an Hochschulen.

Es gibt aber auch Herausforderungen wie die Frage nach der technischen Ausstattung oder die danach, wie jeder Lernende gleichermaßen mitgenommen werden kann. Als sinnvoller Mittelweg haben sich die sogenannten hybriden Modelle – also eine Mischung aus Online- und Präsenzveranstaltungen – erwiesen, da sie ein Gleichgewicht zwischen Flexibilität und persönlichem Kontakt schaffen.

Die Studie macht deutlich: In Zukunft wird das Online-Lernen von der Schule bis zur Universität eine größer werdende Rolle spielen. Diese Entwicklung ist eine wichtige Chance, Bildung zugänglicher, flexibler und damit zukunftsfähiger zu gestalten.

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