Fehlerfrei messen
Forscherin sorgt für zuverlässigere Landwirtschaft
Die moderne Landwirtschaft setzt zunehmend auf vernetzte Sensoren, um Arbeitsabläufe und Erträge zu optimieren. Die sogenannten IoT-Edge-Geräte liefern wichtige Umgebungsdaten wie Bodenfeuchte oder Temperatur, überwachen Nährstoffgehalt oder den Gesundheitszustand von Pflanzen. Die kleinen Geräte sind jedoch oft schwierigen Bedingungen ausgesetzt, müssen mit Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit oder eingeschränktem Empfang zurechtkommen. Außerdem verfügen sie nur über begrenzte Energieressourcen. Das macht sie anfällig für Fehlfunktionen: Wenn ein Sensor falsche Werte liefert, drohen Fehlentscheidungen, was zur Verschwendung von Ressourcen oder Ernteverlusten führen kann.
Shadi Attarha, Wissenschaftlerin an der Universität Bremen, hat ein Framework entwickelt, das dieses Problem löst. Es trägt den Namen AssureSense und dient als Software-Grundlage, auf der Geräte bestimmte Aufgaben selbstständig erledigen können. Dadurch können Geräte eigenständig und energiesparend prüfen, ob ihre Messdaten korrekt sind oder ein technischer Fehler vorliegt. So erkennt das System Defekte direkt vor Ort. Dadurch steigt die Zuverlässigkeit der Messsysteme, ohne dass sich der Energieverbrauch deutlich erhöht. Damit bietet die Forschung Lösungen, um die Qualität automatisierter Prozesse in der Landwirtschaft auch unter schwierigen Bedingungen dauerhaft sicherzustellen.






































