KI erkennt Depression
Depression bei Jugendlichen dank KI früh erkennbar
Wissenschaftler der Constructor University in Bremen haben eine neue Methode entwickelt, um neurologische Erkrankungen wie Depressionen bei Kindern und Jugendlichen früher und genauer zu erkennen. Mit einer Kombination aus hochauflösendem EEG, Netzwerkanalysen des Gehirns und maschinellem Lernen analysieren sie, wie verschiedene Gehirnregionen miteinander kommunizieren – insbesondere im Ruhezustand.
Im Rahmen der Studie wurden EEG-Daten von 214 Jugendlichen ausgewertet, darunter 44 mit diagnostizierter Depression. Hirnverbindungsdaten wurden mithilfe von KI-Algorithmen analysiert. Es zeigte sich, dass einige Verbindungen im Gehirn besonders gut zwischen depressiven und gesunden Jugendlichen unterscheiden können.
Die Forschung eröffnet neue Wege für eine frühere Diagnose psychischer Erkrankungen und könnte Verfahren wie Interviews oder Fragebögen ergänzen. Durch weitere Studien soll die Methode weiterentwickelt und ihre Aussagekraft in verschiedenen Kontexten geprüft werden, um sie künftig im klinischen Alltag etablieren zu können.

































