Haut-Check per App
KI erkennt Hautrisiken und erklärt sie verständlich
Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) hat eine KI-gestützte Lösung für die Erkennung von Hautkrebsrisiken entwickelt, die Hautveränderungen nicht nur bewertet, sondern auch erklärt, wie sie zu ihrer Einschätzung kommt. Entwickelt wurde die Anwendung als Smartphone-App. So kann sie im Rahmen der Telemedizin auch aus der Ferne Diagnosen erstellen.
Ein zentraler Fortschritt von besteht darin, dass Transparenz in den Analyseprozess gebracht wird. Die verständliche Begründung stärkt die Nachvollziehbarkeit und schafft so Vertrauen. Gerade im medizinischen Bereich spielt dies eine wichtige Rolle. Zudem ist die Anwendung niedrigschwellig nutzbar und kann auch dort eingesetzt werden, wo der Zugang zu Hautärzten schwierig ist. Dadurch werden Hemmschwellen abgebaut, die davon abhalten, Hautveränderungen prüfen zu lassen oder Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen.
Die Anwendung funktioniert folgendermaßen: Das System prüft zunächst, ob das vorliegende Foto für eine Analyse geeignet ist. Ist dies der Fall, überprüft es auffällige Merkmale und erkennt Muster anhand seiner Trainingsdaten. Die Bereiche, die für die Einschätzung besonders wichtig waren, werden anschließend im Bild markiert.
Die neue Technik kann dazu beitragen, Risiken früher zu erkennen und dafür sorgen, dass Patienten gezielter ärztlicher Rat einholen. Außerdem ist sie für die Wissenschaft ein wichtiger Schritt hin zu verlässlicher und verständlicher KI, die Fachpersonal sinnvoll unterstützt, statt es zu ersetzen.































