KI schützt das Meere
KI-Roboter überwachen Ökosysteme in Offshore-Windparks
Im Bereich von Offshore-Windparks existiert es eine vielfältige Tierwelt. Um herauszufinden, wie diese von den Windkraftanlagen beeinflusst wird, mussten Meeresforscher bisher invasive Methoden wie Netze oder manuelle Beobachtungen nutzen. Diese Verfahren sind zeitaufwendig, unregelmäßig und können die Tiere belasten.
Das SeaMe-Projekt entwickelt erstmals einen autonomen Unterwasserroboter, der die Meeresumwelt rund um Offshore-Windparks überwacht. Er sammelt Daten über Wasserqualität, Strömungen und Tiere – alles ohne das Ökosystem zu stören. Mithilfe von künstlicher Intelligenz erkennt der Roboter Fische, Vögel und andere Lebewesen automatisch und wertet die Daten direkt aus. Dadurch werden die Beobachtungen viel präziser, umweltfreundlicher und können häufiger durchgeführt werden.
Die gewonnenen Ergebnisse helfen, Offshore-Windparks sicherer für die Natur zu planen. Außerdem liefern sie wichtigen Input für die öffentliche Debatte über erneuerbare Energien und deren Auswirkungen auf die Umwelt voranbringen. Auf diese Weise kann das Projekt zu einem Vorbild für künftige Meeresmonitoring-Projekte weltweit werden.
































