Bruchschutz aus Natur

Membran im Ei – Prinzip schützt vor Materialbruch

Forscher der Hochschule Bremen haben das Geheimnis der Bruchfestigkeit der Eierschale entschlüsselt. Sie haben untersucht, welchen Einfluss die Membran – also die dünne Innenschicht im Inneren einer Hühnereischale – hat. Betrachtet wurde sie nicht einfach nur als Teil des Eis, sondern als Modellstruktur dafür, wie man bei spröden Materialien die Bruchfestigkeit verbessern könnte.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die dünne Membran im Inneren die Energie beim Zerbrechen absorbiert und die Fragmente zusammenhält. Sie wirkt damit als eine Art Puffer. Entfernt man sie, bricht die Schale leichter und in viele Teile. Das Prinzip zeigt, wie eine weiche Zwischenschicht spröde Materialien wie Keramik oder Glas robuster machen kann. Die Forschung liefert ein biomimetisches Vorbild, um technische Materialien widerstandsfähiger zu gestalten

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